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Zugtreffpunkt für Oury-Jalloh-Demo geändert!

In Absprache mit den Genoss_innen von der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh haben wir beschlossen den von uns ausgerufenen Zugtreffpunkt für die Anreise zur Oury-Jalloh-Gedenkdemonstration 2017 auf den von der Initiative beworbenen Treffpunkt umzulegen. Der neue Zugtreffpunkt ist also 7. Januar 2017 – 13.00 – Gleis 20 Leipzig Hbf.

Bitte verbreitet diese Nachricht möglichst weitreichend. Wir freuen uns darauf mit euch nach Dessau zu fahren! Hier findet ihr die Aufrufe der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh und des »…um’s Ganze«-Bündnis.

Oury Jalloh ist kein Einzelfall! Am 7.1.2017 alle nach Dessau!

ACHTUNG: TREFFPUNKT GEÄNDERT – JETZT 13 UHR LEIPZIG HBF GLEIS 20

Das kommunistische »…um’s Ganze!«-Bündnis, zu dem auch wir uns zählen, ruft dazu auf am 7. Januar 2017 an der Gedenkdemonstration an Oury Jalloh in Dessau teilzunehmen. Oury Jalloh wurde am 7. Januar 2005 von deutschen Polizisten aus rassistischen Motiven in einer Einzelzelle ermordet. Seit über zehn Jahren kämpft die »Initiative in Gedenken an Oury Jalloh« um Wahrheit und Aufklärung. Wir wollen diesen Kampf durch unsere Teilnahme an der Demonstration unterstützen. Deshalb gibt es einen Zugtreffpunkt für Leipzig. Wir treffen uns um 11 Uhr 30 am DB-Infopoint am Leipziger Hbf. Außerdem sei an dieser Stelle auf die Info-Veranstaltung des Antirassismus-Referats des Studierendenrats der Uni Leipzig am 6. Dezember hingewiesen.

Black lives matter – Oury Jalloh ist kein Einzelfall!

“Die Arroganz und das fehlende menschliche Verständnis, vor allem gegenüber Menschen nicht-europäischer Herkunft, innerhalb der Polizei und in der Gesellschaft im Allgemeinen lassen es zu, dass Menschen wie Oury Jalloh solch grauenhafte Tode sterben müssen.” Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Rassistische Gewalt ist nach wie vor Alltag in unserer Gesellschaft: Angriffe gegen Menschen auf der Straße und auf Flüchtlingsunterkünfte, brutale Abschottung der EU-Außengrenzen oder Gewalt durch Beamt*innen in (Abschiebe-)Gefängnissen und Polizeiwachen. Ebenso alltäglich ist das daran anschließende Leugnen, Relativieren und Verdrängen. Nur so ist es möglich, dass nach wie vor jährlich Tausende von Menschen bei dem Versuch nach Europa zu kommen sterben, dass rechte Terrorist*innen wie der NSU jahrelang unbehelligt morden und dass Oury Jalloh an Händen und Füßen gefesselt in einer Polizeizelle verbrannte — ohne ernsthafte Konsequenzen für die beteiligten Polizist*innen. Weiterlesen

Am 2. und 3. Oktober nach Dresden! Die Einheitsparty crashen!

Die antifaschistische Kampagne „a monday without you“ ruft dazu auf, sich aus Leipzig an den Aktionen gegen die Einheitsfeier am 2. und 3. Oktober 2016 in Dresden zu beteiligen. Hierfür bietet sie einen Zugtreffpunkt zur gemeinsamen Anreise an. Wir dokumentieren an dieser Stelle den Zugtreffpunkt und den kurzen „monday without you“-Aufruf für Dresden.

Der Treffpunkt für die gemeinsame Zuganreise am 2. Oktober zum Party-Crashen in Dresden ist der DB-Infopoint am Leipziger Hauptbahnhof um 12:30.

Pennplätze gibt es nach wie vor beim Bündnis „Solidarity without limits“.

Aufruf:

Am 3. Oktober soll die Hauptaufmerksamkeit der Störung des offiziellen nationalen Taumels gelten. Spitzenpolitiker*innen und Nationalist*innen der Mitte sollen nicht ungestört Abschottung, Ausgrenzung und Ausbeutung abfeiern können! Jedoch werden sie nicht unser einziger Gegner an diesem Tag sein. Denkt man an vergangene Auftritte von Spitzenpolitikern in Sachsen, weiß man warum. Bundesjustizminister Heiko Maas wurde in Zwickau von völkischen Rassist*innen aufgebuht, Bundespräsident Gauck in Sebnitz. Wir wollen weder mit den Nazis und selbsternannten “Systemgegnern von Rechts” gemeinsame Sache machen, noch das offizielle, vermeintlich “weltoffene”, Deutschland verteidigen. Der 3. Oktober soll für alle Nationalist*innen und Rassist*innen, ob bürgerlich-demokratisch oder völkisch, zum Desaster werden! Informiert euch und fahrt mit offenen Augen nach Dresden!

monday without you goes Dresden –  Let’s crash their party!

Spendenaufruf für das No-Border-Camp in Thessaloniki

Für das No-Border-Camp in vom 15. bis 24. Juli in Thessaloniki hat das …um’s-Ganze-Bündnis einen Spendenaufruf verfasst. Als Leipziger um’s-Ganze-Gruppe unterstützen wir diesen Aufruf nachdrücklich und bitten um seine Verbreitung! Ihr könnt auch über diese Seite spenden.

Liebe Konzertveranstalter*innen, Soundsystems und Partykollektive,

Wir als …ums Ganze! Bündnis sind Teil der transnationalen antiautoritären und antikapitalistischen Plattform Beyond Europe https://noborder.beyondeurope.net/ . Wie ihr evtl. bereits wisst, organisieren wir zusammen mit den lokalen Strukturen ein No-Border-Camp vom 15.-24-07. in Thessaloniki.
Über das wie und warum haben wir in unserem Aufruf geschrieben. Den findet ihr unter: https://noborder.beyondeurope.net/be-call/german/
Leider kostet die Mobilisierung viel Geld. Reisekosten für Infoveranstaltungen quer durch Europa, Flyer, Poster, Sticker und Kosten, um eine solidarische Anreise zum Camp zu ermöglichen sind nur Beispiele um nur ein paar Kostenpunkte zu nennen. Um uns nicht nur auf ein kurzfristiges Event zu fokusieren, haben wir beschlossen Unterstützung zu organisieren für selbstorganisierte Kollektive, die mit Refugees arbeiten, oder im besten Fall sich gemeinsam organisieren. Einige konkrete Ideen dafür haben wir bereits gesammelt. So gibt es in Thessaloniki das Orfanotrofio. Eine Hausbesetzung mit und für Geflüchtete. Mehr Informationen findet ihr bei unseren Freunden vom Internationalistischen Zentrum Dresden: http://iz-dresden.org/?p=630&lang=de Das soziale Zentrum Micropolis ist ein weiterer solcher Ort. Von hier aus versorgt das Küchenkollektiv tausende Menchen auf der Flucht mit Nahrungsmitteln und hier werden auch Unterbringungen für Geflüchtete in Thessaloniki koordiniert. Das Micropolis hat u.a. dazu aufgerufen die Wohnungen für Geflüchtete zu öffnen und ihnen eine Unterkunft zu ermöglichen. In Athen gibt es die Besetzung Notara 26. die selbsorganisiert kurzfristige Unterbringung vor allem für Frauen, Minderjährige und Familien bietet. In den nächsten Wochen werden wir die Liste sicher noch erweitern.
Nun geht es um euch: Könnt ihr euch vorstellen uns mit Partys, Konzerten oder Cocktailbars finanziell zu unterstützen? Wenn ja dann meldet euch bei den …ums Ganze Gruppen oder lokalen Camp-Versammlungen in euren Städten oder in der Nähe. Natürlich könnt ihr auch unser Spendenkonto nutzen (das uns die Dresdner Ortsgruppe der Roten Hilfe zur Verfügung gestellt hat).

Hier eine Liste von Gruppen an die ihr euch wenden könnt

Dresden / Leipzig: ausserkontrolle@riseup.net
Baden-Württemberg: levelup@kommunismus.tv
Köln: antifa-ak-cologne@riseup.net
Frankfurt am Main: mail@kritikundpraxis.org
Berlin: mail@top-berlin.net
München: antifa-nt@riseup.net
Bremen: kontakt@basisgruppe-antifa.org
Hannover: fast-forward@riseup.net
Wien:afa_wien@riseup.net.
Göttingen:redical.m@riseup.net

Kontoverbindung:
Rote Hilfe Dresden
Subject: Soliparty No-Border-Camp
IBAN: DE72 3601 0043 0609 7604 34
BIC: PBNKDEFF

Wir zählen auf euren support von daher spread this!
See u in Thessaloniki

BEYOND BORDERS-MAKE FORTRESS EUROPE HISTORY!

Informations- und Mobilisierungsveranstaltung zum Antifaschistischen Jugendkongress „TIME TO ACT“ in Chemnitz

Zusammen mit der Antifa Klein-Paris informieren wir am 09. März um 19.00 Uhr im Conne Island über TIME TO ACT!, den Antifaschistischen Jugendkongress 2016 in Chemnitz.

Es ist kalt in Deutschland: Nazis patrouillieren durch die Straßen, tagtäglich gibt es Angriffe auf Geflüchtete und deren Unterkünfte, ständig dasselbe rassistische Stammtischgelaber bei der AfD oder beim örtlichenPegida-Ableger und es steht schon wieder eine Asylrechtsverschärfung an. Wir finden das zum kotzen!

Wenn es euch auch so geht und ihr zusammen mit anderen was dagegen tun wollt, dann kommt zum antifaschistischen Jugendkongress (JuKo) nach Chemnitz!

Vom 1.-3. April erwartet euch ein breites Programm. So gibt es beispielsweise Workshops dazu wie ihr einen Schulstreik organisieren oder eure eigene Gruppe gründen könnt, und was es über Demonstrationen zu wissen gibt. Ihr könnt euch ausprobieren mit Flyergestaltung, Streetart, Selbstverteidigung und vielem mehr. Außerdem gibt es spannende Workshops zu inhaltlichen Themen wie Neonazi-Organisationen, Antirassismus, Feminismus und Kapitalismuskritik. Das komplette Programm findet ihr auf unserer Website.

Zusammen wollen wir uns mit der Gesellschaft, in der wir leben, beschäftigen.

Das ganze Wochenende lang werden wir uns austauschen, gemeinsam Handlungsmöglichkeiten entwickeln, mit euch kritisieren und uns für weitere Aktionen vernetzen. Der JuKo soll neue Perspektiven eröffnen für alle, die sich antifaschistisch, feministisch und antirassistisch organisieren wollen, dies vielleicht schon tun oder einfach nur mehr darüber erfahren wollen, wie man zusammen was verändern kann.

Der Kongress ist kostenlos, es gibt ausreichend Pennplätze und auch für Essen und Getränke wird gesorgt – meldet euch einfach auf der Internetseite an und verbringt ein abwechslungsreiches, politisches und entspanntes Wochenende mit uns in Chemnitz.

Veranstaltet von: Vaag Ost (Vernetzung antifaschistischer und antirassistischer Gruppen Ost)
In Kooperation mit: Projekt Verein e.V./Conne Island
Gefördert durch: Rosa-Luxemburg-Stiftung

Homepage: timetoact.noblogs.org

Link zum Facebook-Event: hier.