Archiv der Kategorie: Überregional

Audios von unserer Kommunismus-Reihe online

Die Audio-Mitschnitte von unserer Veranstaltungsreihe „Where is an Alternative? Wege in die bedürfnisorientierte Ökonomie“ sind jetzt online.

Commonismus statt Kommunismus? | 22.11.2016

Vortrag mit Rüdiger Mats im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe Where is an Alternative? Audio auf archive.org

Commonismus – selbstorganisiert und bedürfnisorientiert produzieren | 15.11.2016

Vortrag mit Christian Siefkes im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe Where is an Alternative? Audio auf archive.org

Vom Sozialismus zur Wirtschaftsdemokratie | 08.11.2016

Vortrag mit Rolf Hoffrogge im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe Where is an Alternative? Audio auf archive.org

Grundprinzipien kommunistischer Produktion und Verteilung | 01.11.2016

Vortrag des AK Kommunismus von the future is unwritten zu Grundprinzipien kommunistischer Produktion und Verteilung auf Basis der Konzepte der Gruppe Internationaler Kommunisten Hollands (GIKH) im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe Where is an Alternative? Audio auf archive.org

Spendenaufruf für das No-Border-Camp in Thessaloniki

Für das No-Border-Camp in vom 15. bis 24. Juli in Thessaloniki hat das …um’s-Ganze-Bündnis einen Spendenaufruf verfasst. Als Leipziger um’s-Ganze-Gruppe unterstützen wir diesen Aufruf nachdrücklich und bitten um seine Verbreitung! Ihr könnt auch über diese Seite spenden.

Liebe Konzertveranstalter*innen, Soundsystems und Partykollektive,

Wir als …ums Ganze! Bündnis sind Teil der transnationalen antiautoritären und antikapitalistischen Plattform Beyond Europe https://noborder.beyondeurope.net/ . Wie ihr evtl. bereits wisst, organisieren wir zusammen mit den lokalen Strukturen ein No-Border-Camp vom 15.-24-07. in Thessaloniki.
Über das wie und warum haben wir in unserem Aufruf geschrieben. Den findet ihr unter: https://noborder.beyondeurope.net/be-call/german/
Leider kostet die Mobilisierung viel Geld. Reisekosten für Infoveranstaltungen quer durch Europa, Flyer, Poster, Sticker und Kosten, um eine solidarische Anreise zum Camp zu ermöglichen sind nur Beispiele um nur ein paar Kostenpunkte zu nennen. Um uns nicht nur auf ein kurzfristiges Event zu fokusieren, haben wir beschlossen Unterstützung zu organisieren für selbstorganisierte Kollektive, die mit Refugees arbeiten, oder im besten Fall sich gemeinsam organisieren. Einige konkrete Ideen dafür haben wir bereits gesammelt. So gibt es in Thessaloniki das Orfanotrofio. Eine Hausbesetzung mit und für Geflüchtete. Mehr Informationen findet ihr bei unseren Freunden vom Internationalistischen Zentrum Dresden: http://iz-dresden.org/?p=630&lang=de Das soziale Zentrum Micropolis ist ein weiterer solcher Ort. Von hier aus versorgt das Küchenkollektiv tausende Menchen auf der Flucht mit Nahrungsmitteln und hier werden auch Unterbringungen für Geflüchtete in Thessaloniki koordiniert. Das Micropolis hat u.a. dazu aufgerufen die Wohnungen für Geflüchtete zu öffnen und ihnen eine Unterkunft zu ermöglichen. In Athen gibt es die Besetzung Notara 26. die selbsorganisiert kurzfristige Unterbringung vor allem für Frauen, Minderjährige und Familien bietet. In den nächsten Wochen werden wir die Liste sicher noch erweitern.
Nun geht es um euch: Könnt ihr euch vorstellen uns mit Partys, Konzerten oder Cocktailbars finanziell zu unterstützen? Wenn ja dann meldet euch bei den …ums Ganze Gruppen oder lokalen Camp-Versammlungen in euren Städten oder in der Nähe. Natürlich könnt ihr auch unser Spendenkonto nutzen (das uns die Dresdner Ortsgruppe der Roten Hilfe zur Verfügung gestellt hat).

Hier eine Liste von Gruppen an die ihr euch wenden könnt

Dresden / Leipzig: ausserkontrolle@riseup.net
Baden-Württemberg: levelup@kommunismus.tv
Köln: antifa-ak-cologne@riseup.net
Frankfurt am Main: mail@kritikundpraxis.org
Berlin: mail@top-berlin.net
München: antifa-nt@riseup.net
Bremen: kontakt@basisgruppe-antifa.org
Hannover: fast-forward@riseup.net
Wien:afa_wien@riseup.net.
Göttingen:redical.m@riseup.net

Kontoverbindung:
Rote Hilfe Dresden
Subject: Soliparty No-Border-Camp
IBAN: DE72 3601 0043 0609 7604 34
BIC: PBNKDEFF

Wir zählen auf euren support von daher spread this!
See u in Thessaloniki

BEYOND BORDERS-MAKE FORTRESS EUROPE HISTORY!

mole #3 – mole models statt role models

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Wir als Leipziger Redaktion können stolz verkünden:
Die dritte Ausgabe des mole – ums Ganze Magazin ist gedruckt und wird in den nächsten Wochen ihren Weg in diverse linke Locations finden. Diesmal haben wir uns als Schwerpunkt den Themenkomplex “Feminismus” vorgenommen. Es gibt einige Beiträge von Gruppen und Personen aus dem„ums Ganze!“ Bündnis, aber auch von Menschen, die nicht mit uns organisiert sind. Falls ihr einen bekannten Ort kennt, an dem das mole magazin unbedingt ausliegen sollte, dann schreibt uns einfach über das Kontaktformular auf der mole-Homepage. Wir versuchen das dann zu ermöglichen.

Aber schon jetzt könnt ihr online durchblättern oder die komplette Ausgabe als PDF herunterladen: http://magazin.umsganze.org/?page_id=181
Wir hoffen, dass euch die neue Ausgabe gefällt und wünschen viel Spaß beim Lesen! <3

 

Plauen am 1. Mai 2016 – Nazi-Krawalle, Antifa-Aktionen und Polizeigewalt

Der 1. Mai in Plauen ist vorbei. Seit Monaten hatten antifaschistische Gruppen aus dem gesamten Bundesgebiet gegen die geplante Demonstration der NS-Partei „Der III. Weg“ mobilisiert. Aufgerufen hatten unter anderem die Antifaschistischen Gruppen des Vogtlands, die Leipziger Gruppierungen the future is unwritten und Antifa Klein-Paris, die FAU Dresden, der Infoladen Jena, die Anita F aus Regensburg, Antifas aus Roßwein-Döbeln-Leisnig und auch das ums-Ganze-Bündnis samt der bundesweiten Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“. Letztere hatte eine Doppelmobilisierung gegen den AfD-Parteitag in Stuttgart am 30. April und gegen die sächsischen Verhältnisse und den III. Weg am 1. Mai in Plauen durchgeführt.

Um 9 Uhr begann eine antifaschistische Demonstration unter dem Motto „Time to Act! Nationalismus ist keine Alternative – Für einen emanzipatorischen Antikapitalismus!“ am Oberen Bahnhof in Plauen. Dort sollte ebenfalls um 11 Uhr die Demonstration der Nazis beginnen. Aufgrund polizeilicher Restriktionen konnte unsere Demonstration allerdings nur mit massiver Verspätung loslaufen. Zahlreiche der Busse mussten sich bereits auf der Autobahn Vorkontrollen unterziehen und kamen erst verspätet in Plauen an. Gleichzeitig verlangte die Polizei eine Personalienfeststellung aller unserer Ordner_innen, was erst mit Hilfe unserer Anwältin abgewehrt werden konnte. Um kurz vor 11 konnte die mit 1200 Teilnehmer_innen gut besuchte Demonstration loslaufen. Weiterlesen

Informations- und Mobilisierungsveranstaltung zum Antifaschistischen Jugendkongress „TIME TO ACT“ in Chemnitz

Zusammen mit der Antifa Klein-Paris informieren wir am 09. März um 19.00 Uhr im Conne Island über TIME TO ACT!, den Antifaschistischen Jugendkongress 2016 in Chemnitz.

Es ist kalt in Deutschland: Nazis patrouillieren durch die Straßen, tagtäglich gibt es Angriffe auf Geflüchtete und deren Unterkünfte, ständig dasselbe rassistische Stammtischgelaber bei der AfD oder beim örtlichenPegida-Ableger und es steht schon wieder eine Asylrechtsverschärfung an. Wir finden das zum kotzen!

Wenn es euch auch so geht und ihr zusammen mit anderen was dagegen tun wollt, dann kommt zum antifaschistischen Jugendkongress (JuKo) nach Chemnitz!

Vom 1.-3. April erwartet euch ein breites Programm. So gibt es beispielsweise Workshops dazu wie ihr einen Schulstreik organisieren oder eure eigene Gruppe gründen könnt, und was es über Demonstrationen zu wissen gibt. Ihr könnt euch ausprobieren mit Flyergestaltung, Streetart, Selbstverteidigung und vielem mehr. Außerdem gibt es spannende Workshops zu inhaltlichen Themen wie Neonazi-Organisationen, Antirassismus, Feminismus und Kapitalismuskritik. Das komplette Programm findet ihr auf unserer Website.

Zusammen wollen wir uns mit der Gesellschaft, in der wir leben, beschäftigen.

Das ganze Wochenende lang werden wir uns austauschen, gemeinsam Handlungsmöglichkeiten entwickeln, mit euch kritisieren und uns für weitere Aktionen vernetzen. Der JuKo soll neue Perspektiven eröffnen für alle, die sich antifaschistisch, feministisch und antirassistisch organisieren wollen, dies vielleicht schon tun oder einfach nur mehr darüber erfahren wollen, wie man zusammen was verändern kann.

Der Kongress ist kostenlos, es gibt ausreichend Pennplätze und auch für Essen und Getränke wird gesorgt – meldet euch einfach auf der Internetseite an und verbringt ein abwechslungsreiches, politisches und entspanntes Wochenende mit uns in Chemnitz.

Veranstaltet von: Vaag Ost (Vernetzung antifaschistischer und antirassistischer Gruppen Ost)
In Kooperation mit: Projekt Verein e.V./Conne Island
Gefördert durch: Rosa-Luxemburg-Stiftung

Homepage: timetoact.noblogs.org

Link zum Facebook-Event: hier.

Alle mit dem Bus nach Dresden! Europaweiter Aktionstag gegen die Festung Europa!

Busanreise aus Leipzig zum europaweiten Aktionstag unter dem Motto „Grenzenlose Solidarität“ in Dresden

Am 06.02.2016 wird unter dem Motto “Grenzenlose Solidarität” ein europaweiter Aktionstag gegen die Festung Euopa stattfinden, an dem es auch in Dresden eine bundesweite Demonstration geben wird. Wir wollen den Tag nutzen, um die politische Solidarität mit Flüchtenden weltweit zu stärken und die Verbindungen zwischen ihren Fluchtgründen und der europäischen Innen- und Außenpolitik zu thematisieren.

Für Samstag, den 6. Februar, möchten wir euch einladen mit uns nach Dresden zu fahren. In der Stadt, in der die rassistische *GIDA-Bewegung regelmäßig bundesweit die meisten Menschen auf die Straße mobilisiert, soll eine europaweite Demonstration gegen die Festung Europa stattfinden.
Wir wollen in Dresden zeigen, dass wir auch in Zeiten von Pegida und selbst im durch und durch rassistischen Sachsen Migrationsregime und Kapitalismus nicht in Frieden lassen werden. Nicht allein die offene Hetze der völkischen Pegida-Demonstrationen ist es, gegen die wir unseren kollektiven Widerstand richten wollen: der strukturell rassistische Nationalstaat, Lager-Zwang für Geflüchtete, die Instrumentalisierung des gesellschaftlichen Sexismus gegen Migrant_innen, die staatliche Abschiebepraxis; all das sind Zustände, die wir auf dem Müllhaufen der Geschichte sehen wollen. Wenn das Elend ein Ende haben soll, braucht es den entsprechenden politischen Druck, damit sich überhaupt etwas ändern kann. Konkret bedeutet das: Protest, direkte Aktionen und zivilen Ungehorsam organisieren, Orte der gelebten Solidarität schaffen, gemeinsame Ausdrucksformen finden.

Allgemeiner Aufruf: https://actionday.noblogs.org/call/german/
Dresdner Aufruf: https://actionday.noblogs.org/action/dresdenaction/dresden-action-deutsch/

Daher alle auf nach Dresden! Die Antifa Klein-Paris (AKP) organisiert mit uns zusammen einen Bus. Die Tickets kosten 10 Euro und können ab Freitag, dem 29.01, in den bekannten Orten erworben werden! Wer mehr zahlen möchte, darf das gerne tun.

Verkaufsstellen:
El Libro (Bornaische Str. 3d, Connewitz)
Lazy Dog (Wolfgang-Heinze-St. 20, Connewitz)
Vleischerei (Zschochersche Str. 23, Plagwitz)

(Link auf Facebook)

Kein Al Quds Tag 2014! Gemeinsame Zuganreise

Man muss nicht behaupten, der Nah-Ost Konflikt würde in Deutschland entschieden und schon gar kein Fan der Regierung Netanyahu/Lieberman sein, um am Freitag nach Berlin zu fahren und den größten antisemitischen Aufmarsch Deutschlands verhindern zu wollen.

Gründe, warum dies nötig ist, finden sich in den letzten Wochen schon genug vor der eigenen Haustür. Weiterlesen

Schall und Wahn – Den Kampftag der antisemitischen Internationale verhindern!

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Während zurzeit im Irak die islamistischen Freaks der ISIS eine autoritär-religiöse und patriarchale Herrschaft errichten und damit das Unbehagen vieler unterdrückter Sunniten kanalysieren, ergeben sich in dieser Situation für den Iran – die Schutzmacht der schiitischen Regierung in Bagdad – neue Bündnissituationen. Schon ist im Gespräch, dass die USA gemeinsam mit Teheran gegen ISIS vorzugehen gedenken, was in Teilen der deutschen Zeitungslandschaft als vernünftige Annäherung an einen gemäßigten Iran verstanden wird, denn „seit in Iran der milde, vernünftige Hassan Rohani Präsident ist, sind die Beziehungen wärmer geworden“ [1]. Weiterlesen

#Ohlauer: SCHEIß BULLEN – SCHEIß GRÜNE – SCHEIß SENAT

plakat-berlin-demo-212x300Die Straßen um die Gerhard Hauptmann Schule in Kreuzberg sind wieder frei. Gestern wurde eine Vereinbarung zwischen einigen Refugees und dem Bezirk unterzeichnet. Die Geflüchtetetn dürfen soweit bleiben, die Schule wird renoviert, so dass ein menschenwürdiges Wohnen in ihr möglich wird.

Sie wird in Zukunft weiter als Ort des Protestes gegen das europäische und deutsche Grenzregime genutzt werden können.

Das Wichtige aber: Diese Vereinbarung entspricht nicht den Forderungen der Protestierenden auf dem Dach der Schule: Abschaffung der Residenzpflicht, Abschaffung der Lager, Kollektives Aufenthaltsrecht für alle Refugees der Hauptmann Schule.

Statt dass der Senat Berlin sich dieser Forderungen endlich annimt, gab es in den letzten Tagen ein zynisches Hin- und Herschieben von Verantwortlichkeiten gepaart mit dem Top-Down Druck der Bürokratie, die den Bezirk veranlasste, zu zeigen, endlich wieder Herr im eigenen Haus zu sein.

Deswegen mobilisiert umsGanze! am Samstag nach Berlin, um dem Kreuzberger Bionade-Normalzustand die Leviten zu lesen und deutlich zu machen, dass der Refugee Protest weder eine ordnungspolitische Anomalie ist, noch sich mit einigen Benefits abspeisen lässt! Weiterlesen

Warum es am Frauenkampftag ums Ganze geht. Ein Text von Top Berlin

TOP B3rlin zum Frauen*kampftag 2014 – Demo am 8. März in Berlin

Wenn die Bundesarbeitsministerin FKT 2014erklärt, dass sie Feminismus braucht, „weil nur eine Gesellschaft, in der Frauen und Männer gleichgestellt sind, eine moderne Gesellschaft ist“, dann zeigt das ziemlich deutlich, dass das F-Wort etwa so viel politischen Sprengstoff wie eine Luftpumpe hat. Weitere Beispiele dafür finden sich zuhauf: die Debatte, die unter dem Hashtag #Aufschrei versuchte Alltagssexismus darzustellen, die Kampagne Pinkstinks, die sich gegen hellblaue und rosa Geschlechterstereotype wendet oder zuletzt der viel diskutierte Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung in Friedrichshain-Kreuzberg, keine sexistische Werbung mehr auf den (wohlbemerkt wenigen) bezirkseigenen Werbeflächen zuzulassen. All diese wichtigen Debatten und Kampagnen werden größtenteils ohne öffentlich wahrnehmbare theoretische oder praktische Beteiligung linksradikaler Gruppen geführt. Klassische feministische Interpretationen und antisexistische Interventionen werden weitgehend dem bürgerlichen Lager überlassen. Das F-Wort hat längst einen verstaubten und überholten Anklang. Das zeigt sich auch im defensiven Subtext des Spruchs „still loving feminism“. Was eigentlich einen Versuch darstellt, sich Feminismus wieder anzueignen, verrät gleichzeitig die Notwendigkeit, ihn zu verteidigen. Wenn sich Politiker_innen von SPD über Linkspartei bis zu den Grünen, Stadtverwaltungen und Unternehmen dazu bekennen, könnte es so scheinen, als wäre Feminismus kaum noch geeignet, um eine radikale Kritik der Verhältnisse voranzubringen. Weiterlesen